Wird ja immer besser!
14 03 2008Mitte März.
Nichts hat sich geändert. Absolut nichts.
Kategorien : Me?, Nur so am Rande, Sinnlos, Studium & Work
Mitte März.
Nichts hat sich geändert. Absolut nichts.
Heut ist der 31.12.2007.
Kurz nach 5 Uhr nachmittags. In einer knappen Stunde gehts auf nach Dresden, zu einer WG-Silvester-Mottoparty. Bisher waren eigentlich die Parties meiner Freunde allesamt echt genial. Aber heute habe ich absolut gar keine Lust.
Das mag wohl daran liegen, dass dieses Jahr echt Scheisse war.
Kurzer Rückblick (stichpunktartig):
- Studium Scheisse
- Job Scheisse
- Ex-Freundin hat was mit nem (mittlerweile ehemals) besten Kumpel angefangen (natürlich hab ichs wieder an meinem Geburstag erfahren)
- totales Schrottauto gekauft (und mittlerweile den Antrieb ausgetauscht)
- zu oft und zu viel Alkohol (ich trink echt fast jeden Tag Bier mittlerweile…)
- das GANZE Jahr KEINEN Sex (jedenfalls nicht mit einer anderen Person)
- Vordiplompüfung bestanden (wohl der einzige positive Punkt)
- erfahren, dass meine Großmutter (wohnt im selben Haus) künftig invalide ist, und das Haus rollstuhlfahrergerecht umgebaut werden muss)
- meine Glatze vergrößert sich zunehmends (und das mit 22!!!)
- 6 Kilo zugenommen
So……das wars so ziemlich.
Ich geh jetzt was essen und dann irgendwelche Hippiesachen für die Mottoparty raussuchen.
Hoffentlich wird nächstes Jahr besser……langsam sinkt meine Motivation ins Bodenlose.
Am Freitag waren wir in der Snowtropolis Indoor Skihalle in Senftenberg.
Und das passiert, wenn man einen fetten Trick machen will und sich in der Luft umentscheidet.
Bevor ichs vergesse:
Heut ist mein letzter Arbeitstag. Danach habe ich volle 3 Wochen Urlaub………JAAAAA!!!
Ich hatte schon seit über 2 Jahren nicht mehr für einen so langen Zeitraum frei. Endlich mal wieder Zeit, den Schlafrhytmus entsprechend umzustellen - 6 Uhr ins Bett, 14 Uhr aufstehen.
Außer eine Woche Zelten (mehr gibt das Studentenbudget nicht her) ist nocht nichts geplant. Das soll jedoch der Sache keinen Abbruch tun, zur Not sitz ich die verbleibenden 2 Wochen mit einem kühlen Beck’s in der Hand am Pool.
Oh Mann, ich fühl mich besser als früher zu den guten alten “6-Wochen-Sommerferien-Zeiten”. Und dieses Gefühl, danach wieder absolut frei und erleichtert zu neuen Taten voranzuschreiten (klingt irgendwie doof…). Ich erinnerre mich noch an früher, als es mir nach so einer langen Zeit ohne ein analoges Schreibgerät ( =Stift ) zu benutzen fast so vorkam, als müsste ich das Schreiben neu lernen.
Noch exakt 4 Stunden und 32 Minuten, dann bin ich hier verschwunden…
Gestern war es ja bekanntlich soweit. Die halbe Welt konnte sich den Simpsons Kinofilm ansehen (außer die USA, die dürfen erst heute).
Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt und sind ins Kino gefahren. Normalerweise sehe ich im statistischen Mittel gerade mal aller 2 Jahre ein Kino von innen, aber die Simpsons wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Lange Rede, gar kein Sinn: der Film ist absolut HAMMERGEIL.
Es gab keine Minute, in der nicht irgendein totaler Brüller zu sehen war. Von Langeweile keine Spur. Ich kann diesen Film ausdrücklich jedem empfehlen. Und das Argument “Warum soll ich mir was im Kino ansehen, wenn ich es jeden Tag im Fernsehen umsonst sehen kann?” zieht nicht. Denn sogar das wird im Film persifliert.
Ich hätte nie gedacht, dass sich das Geld für einen Kinofilm jemals lohnen könnte - bis gestern.
So, ich denk jetzt noch ein bisschen an die Inuitfrau mit den Monstertitten und den US-Präsidenten Arnold Schwarzenegger (”Dess is oa Knoacks!”)…
…. na gut, einen Kritikpunkt gab es: im ersten Drittel des Films lief doch tatsächlich am unteren Bildrand eine kurze ProSieben Laufschrift nach dem Motto “Uns ist jede Werbefläche recht!” (ich kenn den genauen Wortlaut nicht mehr) durchs Bild. Zum Kotzen sowas.
Das ist jawohl das Lächerlichste, was ich sei langem erlebt habe.
Wie Neoliberal sind sie?
Ich bin mir absolut sicher, dass die meisten Leute, die diesen Test ernsthaft durchführen noch nichteinmal wissen, worum es da genau geht.
Der Hammer schlechthin sind ja die “Fragen”. Ohne auch nur einen gewissen Hauch von Subtilität zu wahren, wird dem Nutzer eine Suggestivfrage nach der anderen gestellt. Als nichtswissender bzw. nichtvielwissender Leser kann man da nur “neoliberal antworten”.
Bestes Beispiel:
Roland Koch
(CDU, Ministerpräsident von Hessen)Spricht sich gegen Mindestlöhne aus, damit reguläre
Jobs nicht in die Schwarzarbeit abgleitenGut oder Nicht Gut
Was habe ich denn da für Mölichkeiten? Entweder ich bin schlecht (weil ich Schwarzarbeit befürworte) oder ich bin neoliberal.
Toll ist auch die Auflösung:
Sie haben drei bis fünf mal die Auswahl “Gut” getroffen.
Wahrscheinlich sind sie neoliberaler als sie bisher dachten.
Offenbar bin ich das.
Die Homepage der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” ist ein wirklich tolles Beispiel dafür, wie man mit allen Mitteln versuchen kann die Bevölkerung von einer schlechten Sache zu überzeugen.
Als ich am Sonntagabend diesen Beitrag las, hat es mir fast die Sprache verschlagen.
Ich meine, das was da steht ist absolut offensichtlich. Jeder zumindest etwas gebildete Mensch müsste das von selbst erkennen, aber die wenigsten machen das.
Wahrscheinlich liegt das daran, dass sich die meisten Menschen einen Dreck um die wirklichen Probleme dieser Welt scheren. Es ist doch viel bequemer für uns, wenn wir uns den ganzen Tag mit Informationen über Paris Hilton oder Boris Beckers neue Freundin vollpumpen lassen und dabei die wichtigen Dinge außer Acht zu lassen.
Also, wie gesagt: einfach mal lesen und sich seine eigene Meinung drüber bilden.
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