Wird ja immer besser!

14 03 2008

Mitte März.
Nichts hat sich geändert. Absolut nichts.





Jahresrückblick

31 12 2007

Heut ist der 31.12.2007.
Kurz nach 5 Uhr nachmittags. In einer knappen Stunde gehts auf nach Dresden, zu einer WG-Silvester-Mottoparty. Bisher waren eigentlich die Parties meiner Freunde allesamt echt genial. Aber heute habe ich absolut gar keine Lust.
Das mag wohl daran liegen, dass dieses Jahr echt Scheisse war.
Kurzer Rückblick (stichpunktartig):

- Studium Scheisse
- Job Scheisse
- Ex-Freundin hat was mit nem (mittlerweile ehemals) besten Kumpel angefangen (natürlich hab ichs wieder an meinem Geburstag erfahren)
- totales Schrottauto gekauft (und mittlerweile den Antrieb ausgetauscht)
- zu oft und zu viel Alkohol (ich trink echt fast jeden Tag Bier mittlerweile…)
- das GANZE Jahr KEINEN Sex (jedenfalls nicht mit einer anderen Person)
- Vordiplompüfung bestanden (wohl der einzige positive Punkt)
- erfahren, dass meine Großmutter (wohnt im selben Haus) künftig invalide ist, und das Haus rollstuhlfahrergerecht umgebaut werden muss)
- meine Glatze vergrößert sich zunehmends (und das mit 22!!!)
- 6 Kilo zugenommen

So……das wars so ziemlich.
Ich geh jetzt was essen und dann irgendwelche Hippiesachen für die Mottoparty raussuchen.

Hoffentlich wird nächstes Jahr besser……langsam sinkt meine Motivation ins Bodenlose.





Urlaub

27 07 2007

Bevor ichs vergesse:

Heut ist mein letzter Arbeitstag. Danach habe ich volle 3 Wochen Urlaub………JAAAAA!!!

Ich hatte schon seit über 2 Jahren nicht mehr für einen so langen Zeitraum frei. Endlich mal wieder Zeit, den Schlafrhytmus entsprechend umzustellen - 6 Uhr ins Bett, 14 Uhr aufstehen.

Außer eine Woche Zelten (mehr gibt das Studentenbudget nicht her) ist nocht nichts geplant. Das soll jedoch der Sache keinen Abbruch tun, zur Not sitz ich die verbleibenden 2 Wochen mit einem kühlen Beck’s in der Hand am Pool.

Oh Mann, ich fühl mich besser als früher zu den guten alten “6-Wochen-Sommerferien-Zeiten”. Und dieses Gefühl, danach wieder absolut frei und erleichtert zu neuen Taten voranzuschreiten (klingt irgendwie doof…). Ich erinnerre mich noch an früher, als es mir nach so einer langen Zeit ohne ein analoges Schreibgerät ( =Stift ) zu benutzen fast so vorkam, als müsste ich das Schreiben neu lernen.

Noch exakt 4 Stunden und 32 Minuten, dann bin ich hier verschwunden…





Bürojob

17 07 2007

So ein Bürojob ist schon was Feines.
Sicherlich würden sich die meisten Menschen freuen, wenn sie bei Wind und Wetter im gemütlichen Büro sitzen können. Doch manchmal, aber nur manchmal ist es echt schrecklich.
Zum Beispiel, wenn man in einer Firma arbeitet, in der es keine klimatisierten Büros gibt. Hier drinnen sind es (schätzungsweise) 35°. Durch die Rechner im Raum erhöht sich die Temperatur kontinuierlich bis zum Feierabend. Früh sind es meistens noch “angenehme” 26° im Raum, gegen Feierabend 10° mehr.
Richtig schlimm ist es, wenn es nachts noch 30° waren. So wie heute. Man betritt den Raum und es sind am frühen Morgen schon unerträglich. Man sitzt da, kann sich kein Stück konzentrieren und schwitzt vom (körperlichen) Nichtstun. Ich habe verdammte Kopfschmerzen und mir ist abartig warm. Ich will jetzt sofort nach Hause und mich in den Pool schmeißen. Sofort!

Bei dem Wetter 10 Stunden vorm Rechner sitzen ist echt eine ganz schöne Belastung…

Ich beneide die Leute, die entweder Urlaub, Ferien, Hitzefrei oder klimatisierte Büros haben.

Mein Ventilator ist kaputt. Scheisse.





Der Bunker

13 07 2007

Es gibt da so einen Ort, an welchem sich einige Jugendliche aus der Nachbarschaft immer treffen.
Dieser Ort hat den liebevollen Namen “Bunker”. Die Jugendlichen aus der Nachbarschaft sind ein paar Freunde zwischen 18 und 25 Jahren einschließlich meiner Wenigkeit.
Vor nunmehr anderthalb Jahren hatten wir die grandiose Idee, einen alten Bungalow auf dem Grundstück der Eltern eines Kumpels nach unseren Bedürfnissen einzurichten. Hauptsächlich ging es uns damals um einen warmen Platz für die kalte Jahreszeit. Seitdem haben wir unzählige Stunden arbeitet in diesen Ort gesteckt. Wir haben Wände eingerissen, Fenster ein- und ausgebaut, neue Wände gemauert (oder heißt das “gemäuert”?), für Wärme und Elektrizität gesorgt und sogar Gardinen angebracht. Noch zu erwähnen ist das 6m² große Grafitti an der Wand.
Damit es nicht so langweilig wird haben wir u.a. einen (großen) Fernseher, einen Kickertisch, einen Nintendo Gamecube, einen DVD-Player, eine Satellitenanlage (DVB-S), diverse Gesellschaftsspiele (erwähnenswert sei hier das Bierspiel), einen wirklich schicken Glastisch, einen Athlon XP 1600+ Rechner mit 25 GB Musik und viele viele Aschenbecher.
Jeder musste ein kleines bisschen opfern (Geld oder Einrichtungsgegenstände), damit aus diesem 20m²-Raum ein kleines Paradies wird.
Oft, sehr oft werden Parties, welche die Nachbarn zur Weissglut bringen, gefeiert. Hinter einem Sofa befindet sich die sogenannte “Deckelecke”, ein Bereich in dem sich ca. 8.000-10.000 Bierdeckel in Sofalehnenhöhe gesammelt haben.
Fast jeden Abend sitzen die Hartgesottenen (meistens Schota und ich) in diesem Raum. Ungefähr 3 Googol Filme haben wir bereits auf dem DVD-Player zusammen gesehen - wenn nicht sogar das Doppelte (Anm.: ich weiß sehr wohl, dass es physikalisch unmöglich ist, mehr Filme gesehen zu haben als es Elementarteilchen im Universum gibt).
Sehr einprägsam ist auch die Luft da drin. Immer, wenn das erste mal am Tag der Raum betreten wird, steigt einem so ein typischer “Dorfjugendclubgeruch” - eine Mischung aus kaltem Zigarettenrauch und abgestandenem Bier - in die Nase.
Doch man fühlt sich trotzdem wohl im “Bunker” .
Nicht wegen dem verrauchten Ambiente, nicht wegen der Technik die da rumsteht, nicht wegen dem Bier was es dort gibt, sondern einzig und allein wegen den Freunden die man dort trifft.

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Erster Beitrag

30 06 2007

So…….das ist mein erster Beitrag in dem Blog (sagt ja auch schon der Headliner).

Ich habe in den letzten Wochen recht viel in diversen Blogs gelesen und habe immer mehr mit dem Gedanken gespielt selbst eins zu schreiben. (Nebenbei: am meisten haben mich dazu WAHN³Sinn² und Skyspinner bewegt.)
So richtig sicher, über welche Themen ich hier schreiben will bin ich mir nicht. Eine Möglichkeit wäre, das ganze “anständig” aufzuziehen, über politische und weltgeschichtliche Ereignisse zu philosophieren, eine andere wäre die Darstellung meiner inneren Gefühle (was mich bewegt, nervt, freut). Bei der zweitgenannten Variante würde ich meine Anonymität vorziehen wollen.
Es gibt sicher noch um einiges mehr Mögllichkeiten (Berichte über Alkohol- und Drogenexzesse) , aber ich glaube im Laufe der Zeit wird sich das von selbst regeln.
In den nächsten 2 Wochen werden sicherlich vorerst wenige neue Beiträge entstehen (Vordiplomprüfung), aber dann!
Würd mich freuen, wenn das hier irgendjemand irgendwann irgendwie liest und irgendeinen Kommentar hinterlässt.
In diesem Sinne…