Neoliberal

17 07 2007

Das ist jawohl das Lächerlichste, was ich sei langem erlebt habe.

Wie Neoliberal sind sie?

Ich bin mir absolut sicher, dass die meisten Leute, die diesen Test ernsthaft durchführen noch nichteinmal wissen, worum es da genau geht.
Der Hammer schlechthin sind ja die “Fragen”. Ohne auch nur einen gewissen Hauch von Subtilität zu wahren, wird dem Nutzer eine Suggestivfrage nach der anderen gestellt. Als nichtswissender bzw. nichtvielwissender Leser kann man da nur “neoliberal antworten”.
Bestes Beispiel:

Roland Koch
(CDU, Ministerpräsident von Hessen)

Spricht sich gegen Mindestlöhne aus, damit reguläre
Jobs nicht in die Schwarzarbeit abgleiten

Gut oder Nicht Gut

Was habe ich denn da für Mölichkeiten? Entweder ich bin schlecht (weil ich Schwarzarbeit befürworte) oder ich bin neoliberal.

Toll ist auch die Auflösung:

Sie haben drei bis fünf mal die Auswahl “Gut” getroffen.
Wahrscheinlich sind sie neoliberaler als sie bisher dachten.

Offenbar bin ich das.

Die Homepage der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” ist ein wirklich tolles Beispiel dafür, wie man mit allen Mitteln versuchen kann die Bevölkerung von einer schlechten Sache zu überzeugen.





Die Medien

17 07 2007

Als ich am Sonntagabend diesen Beitrag las, hat es mir fast die Sprache verschlagen.
Ich meine, das was da steht ist absolut offensichtlich. Jeder zumindest etwas gebildete Mensch müsste das von selbst erkennen, aber die wenigsten machen das.
Wahrscheinlich liegt das daran, dass sich die meisten Menschen einen Dreck um die wirklichen Probleme dieser Welt scheren. Es ist doch viel bequemer für uns, wenn wir uns den ganzen Tag mit Informationen über Paris Hilton oder Boris Beckers neue Freundin vollpumpen lassen und dabei die wichtigen Dinge außer Acht zu lassen.

Also, wie gesagt: einfach mal lesen und sich seine eigene Meinung drüber bilden.





Grundgesetz für Schäuble

12 07 2007

Echt eine sinnvolle Aktion. Was der Typ vorhat, geht echt zu weit.





Die Mietpreise der DDR und was mit ihnen verbunden ist

9 07 2007

In einem anderen Blog ging es neulich in den Kommentaren um die Mietpreise der DDR.
Dort habe ich etwas gesagt, was einer genaueren Erklärung bedarf.
Es ging dabei um ein Argument, welches mein VWL Dozent einmal gebracht hatte. Oberflächlich betrachtet, scheint es ein Argument für die DDR zu sein, dass die Mietpreise über 30 Jahre lang durch staatliche Hilfen konstant gehalten wurden. Warum das so war? “Die Mietpreise dürfen nicht steigen.” war das Paradigma der damaligen Regierung. Für die Bürger nicht schlecht, aber für einen Staat untragbar. Über eine so großen Zeitraum steigen logischerweise eine Vielzahl von Kosten. Personalkosten (wegen steigenden Löhnen -> ja, die gabs auch in der DDR sagen Mami und Papi) und Unterhaltskosten (für Reinigungsmittel, Elektrizität, Heizkosten, Wasser, etc.) zum Beispiel. Und selbst wenn es “nicht die Schuld” der DDR war, dass die Preise stiegen, so konnte das niemand beeinflussen. Am Weltmarkt steigen immer die Preise, sei es für natürliche Rohstoffe oder die eben erwähnten Lohnkosten. Aber selbst die DDR war auf ausländische Waren angewiesen. Somit lässt sich eine Preissteigerung im Inland nicht verhindern. Vielleicht mag das volkswirtschaftlich nicht vollständig und korrekt sein was ich hier anführe, aber es ist nachvollziehbar.
Und mal ganz ehrlich: die DDR hat nicht funktioniert und war letztenendes völlig pleite. Klingt vielleicht abwertend, entspricht aber der Realität. Das System der damaligen DDR an sich ist enorm sozial und für die Bevölkerung angenehm (Gespräche mit “Zeitzeugen” - Eltern). Aber es hat ganz einfach nicht funktioniert.
Hiermit möchte ich noch einmal anmerken, dass dieser Eintrag nicht wissenschaftlich korrekt ist (dessen bin ich mir auch bewusst). Ich wollte jetzt auch nicht alles in dem Kommentaren des anderen Beitrages Gesagte analysieren.