iPhone vs. Neo1973

13 07 2007

Selbstverständlich will ich den Rummel um das iPhone nicht verstärken. In meinen Augen ist es ein völlig überteuertes Produkt, das nur durch diverse Marketingkampagnen zum “Renner” wurde.
Eins steht fest: ich werde es mir nicht kaufen. Sicher hat es seine Vorteile: es sieht absolut geil aus, hat 4 bzw. 8 GB Speicher und einen schicken Touchscreen. Doch wirklich neu ist nichts an dem Ding. Weder die Bedienungsweise, noch die Funktionalitäten. Am meisten stört mich jedoch der Preis. Da muss ich mich für 450 Lappen (und damit meine ich europäische Lappen, nicht amerikanische) ausgerechnet an T-Mobile binden?

Da finde ich das Konzept des “Neo1973″ um Welten besser. Das ist zur geplanten Markteinführung im Herbst dem iPhone technisch überlegen und kostet momentan als Entwicklertestversion gerade mal 300 Lappen (und diesmal mein ich amerikanische, das entspricht ca. 217,68 europäischen Lappen). Und das ohne irgendeine Vertragsbindung. Warum das so billig ist? OpenSource Entwicklung à la Linux und keine millionenteuren Marketingmaßnahmen machen es möglich. Der Clou: man hat vollen Zugriff auf die Handy-Hardware und kann sich ohne große Probleme eigene Software fürs Handy schreiben. Außerdem gibts noch AGPS, WLAN und einen Touchscreen mit 283 dpi. Da kann das iPhone preislich, sowie leistungsmäßig einpacken.

Einziger Nachteil: das iPhone ist schöner als das Neo1973.